Advent - die Zeit zwischen Dunkelheit und Licht

Morgen zünden wir wieder die erste Kerze am Adventskranz an. Ich habe Glück: ich darf schon heute die Vorfreude darauf genießen, denn wie jedes Jahr lese ich im "Anderen Advent" des Hamburger Vereins Andere Zeiten - einem Adventskalender, der schon am Vorabend des 1. Advent beginnt, und mich wieder bis 6. Januar begleiten wird.

 

So wie heute Abend ist der ganze Advent Vorfreude. Vorfreude, auf das Licht, das kommt, das wir jetzt schon ersehnen. Das wir uns jetzt schon gönnen, wenn wir mitten an den immer früher dunkel werdenden Abenden eine Kerze entzünden, den heißen Tee zwischen den von draußen noch klammen Händen halten und uns vielleicht zwischen allem was "bis Weihnachten" noch organisiert werden könnte erinnern an das, was uns wirklich etwas bedeutet.

 

Vielleicht stimmt uns das fröhlich. Vielleicht aber auch traurig, weil wir in dieser besonderen Zeit noch stärker spüren, was uns fehlt, was eben nicht so ist, wie es für uns wirklich schön und stimmig wäre. Oder uns an die erinnern, die nicht mehr bei uns sind. Im Schein des Lichts spüren, wie weh ein Streit, eine Auseinandersetzung wirklich tut.

 

Advent ist nicht nur die Zeit der Vorfreude, sondern auch die Zeit zwischen Dunkel und Licht. Wir spüren unsere eigenen Dunkelheiten und sehnen und nach Licht.

 

Strömen Sie doch in dieser besonderen Zeit die Handinnenflächen, die uns unserer eigenen Mitte gewisser werden lassen. Die zu Strömen uns mit der Quelle allen Lichts, aller Energie, allen Lebens verbindet.

 

Einen segensreichen Advent wünscht Ihnen Ihre und Eure Veronika Schmidt

 

 

Herzliche Einladung

Schritte in die Stille

Vorweihnachtliche Besinnungszeit am Freitag, 20.12.19 17-21 Uhr Stadtkirchengemeinde Emmendingen

 

Ich freue mich auf Sie! :-)